DHL stellt Entwicklung seiner Paketkopter ein

DHL stellt Entwicklung seiner Paketkopter ein

 

DHL stellt Entwicklung seiner Paketkopter ein

Das Projekt „Paketkopter“ wird von der Deutschen Post DHL Group nicht weiter fortgeführt. Derzeit verhindern jedoch zu viele Regularien sowie zu hohen Kosten, dass eine solche Technik schnell und kurzfristig eingeführt wird.

Seit Jahrzehnten haben sich Logistik- und Technikexperten mit dieser Thematik beschäftigt. Dabei ging es immer um die Frage, wie Pakete oder Materialien über die im Alltag vorhandenen Barrieren mit Hilfe einer Drohne kostengünstiger und schneller zu den Adressaten vor Ort bringen gebracht werden kann.

In den letzten Jahren gab es hier die Initiative von Amazon, das unter dem Label „Prime Air“ schon vor einigen Jahren mit Hilfe einer Drohne Pakete ausliefern wollte. Bisher ist hier jedoch noch nichts geschehen. Auch sind immer wieder Gerüchte aufgekommen, dass es schwerwiegende Probleme beim Prime Air in Großbritannien geben soll.

Von DHL-Seite aus sind hier keine weiteren Projekte vorgesehen

Die DHL Group hat ebenfalls bekannt gegeben, dass auch keine neuen Projekte geplant sind. Hierzu hat das letzte Pilotprojekt im Bereich der Versendung von Medikamente in Tansania zusammen mit dem Drohnenhersteller Wingcopter sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) 2018 stattgefunden.

Projekte zur Medikamentenlieferung sind auch auf der Insel Juist als Drohnenflug durchgeführt worden. Hier musste jedoch jeder einzelne Flug angemeldet werden. Dabei haben jedoch solche Testprojekte wichtige Erkenntnisse gebracht und diese Erfahrungen mit den Projektpartnern sowie mit den dort zum Einsatz gekommenen Technologien sind für zukünftige Ideen verwendbar, teilte ein Sprecher von DHL mit.

Keine Verabschiedung von der Drohnen-Technologie

Ebenfalls ließ der Sprecher der DHL-Group aber auch verlauten, dass die Nichtfortführung der Paketzustellung mit Hilfe einer Drohne nicht bedeuten würde, dass sich der Logistikkonzern von dieser Technologie insgesamt verabschiedet. Dabei wird der Einsatz von Drohnen im Bereich der Zulieferung von Ersatzteilen in China und in Gebieten der Lagerhaltung weiter verfolgt.

Hierbei scheint jedoch der Einsatz von solchen Zustelldrohnen für Deutschland aktuell noch nicht reif zu sein. Gerade die dabei vorhanden regulatorischen Anforderungen und die behördlichen Vorschriften (und das besonders in den sehr dicht besiedelten Gebieten mit den dort vorhandenen sehr hohen Sicherheitsanforderungen) werden jedoch die Bereitschaft, hier auch in Zukunft zu investieren, einen erheblichen Dämpfer versetzen.

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